Bildungsungerechtigkeit – Unser Land brennt

Unser Land brennt Bildungsungerechtigkeit

Bildungsungerechtigkeit – Unser Land brennt

„Alle Menschen in Deutschland haben die gleichen Chancen“ – Ein kurzer Satz, der vielversprechend klingt, aber die Realität zeigt oft das Gegenteil.

Dieser Artikel liegt mir ungemein am Herzen und ich habe ihn mehrfach neu geschrieben. Der Titel ist reißerisch, aber ich will darlegen, dass unser gesamtes Bildungssystem aktuell brennt – und uns das alle angeht.

Dazu will ich zwei Ebenen eröffnen. Zuerst werde ich den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Bildungsgerechtigkeit darlegen, im Anschluss meine Erfahrung als Lehrkraft einer Hauptschule damit übereinanderlegen. Mit Absicht werden hier vor allem die Probleme dargelegt, Lösungsansätze will ich in zukünftigen Artikeln darstellen.

Gliederung

Wissenschaftlicher Stand

Es gibt sehr viele Studien zum Bildungswesen in Deutschland. Ich will hier nicht nur die reißerischen Headlines wiederholen, sondern auch auf den Kontext eingehen (und den internationalen Vergleich). Die bekanntesten und die größten Studie ist dabei sicher die Pisa-Studie.

Weltweite Betrachtung

Der OECD-Bildungsbericht „Equity in Education: Breaking down barriers to social mobility“, zu Deutsch: „PISA Chancengleichheit: Barrierenabbau für Soziale Mobilität“, der am 23. Oktober 2018 vorgestellt wurde, belegt, dass Kinder aus sozial benachteiligten Familien überall in der Welt weniger Chancen auf eine gute Bildung haben.

Pisa Studie und der mediale Auslöser

Die PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) ist eine internationale Vergleichsstudie, die alle drei Jahre von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchgeführt wird, um die Schulleistungen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Ländern zu vergleichen. Im Folgenden wird die Entwicklung der PISA-Studie in Deutschland kurz skizziert.

·       PISA 2000: Die erste PISA-Studie fand im Jahr 2000 statt und zeigte auf, dass es in Deutschland große Unterschiede in den Schulleistungen der Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem sozio-ökonomischem Hintergrund gibt. Insbesondere Kinder aus bildungsfernen Familien schnitten schlechter ab als Kinder aus gebildeten Familien.

·       PISA 2003: In der zweiten PISA-Studie im Jahr 2003 verbesserte sich Deutschland im internationalen Vergleich leicht, jedoch waren die Unterschiede in den Schulleistungen zwischen den sozialen Gruppen immer noch sehr groß.

·       PISA 2006: In der dritten PISA-Studie im Jahr 2006 stagnierten die Schulleistungen der deutschen Schülerinnen und Schüler im internationalen Vergleich.

·       PISA 2009: Die vierte PISA-Studie im Jahr 2009 zeigte eine leichte Verbesserung der Schulleistungen in Deutschland im Vergleich zur vorherigen Studie. Jedoch gab es nach wie vor große Unterschiede in den Schulleistungen zwischen den sozialen Gruppen.

·       PISA 2012: In der fünften PISA-Studie im Jahr 2012 verbesserten sich die Schulleistungen der deutschen Schülerinnen und Schüler erneut. Jedoch waren die Unterschiede in den Schulleistungen zwischen den sozialen Gruppen immer noch sehr groß.

·       PISA 2015: In der sechsten PISA-Studie im Jahr 2015 zeigte sich erneut, dass die Teilhabe an Bildung in Deutschland ungleich verteilt ist und dass der Zusammenhang zwischen sozio-ökonomischen Merkmalen der Familie und den Schulleistungen der Schülerinnen und Schüler immer noch sehr stark ausgeprägt ist.

·       PISA 2018: Die siebte PISA-Studie im Jahr 2018 zeigte erneut, dass die Bildungschancen in Deutschland immer noch stark von der sozialen Herkunft abhängen und dass sich dieser Zusammenhang seit der letzten PISA-Studie im Jahr 2015 nicht signifikant verändert hat.

Pisa-Studie 2018 im Detail

Die PISA-Studie aus dem Jahr 2018 vergleicht die Fähigkeiten von Schülern mit Migrationshintergrund der ersten Generation (deren Eltern im Ausland geboren sind) mit Schülern aus einem sozioökonomisch privilegierten Hintergrund. Die Ergebnisse zeigen, dass in Deutschland noch immer Defizite bei der Bildung bestehen. Insbesondere bei der Lesekompetenz gibt es große Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. Seit 2009 hat sich die Lesekompetenz der privilegierten Schüler verbessert, während sie bei Schülern mit Migrationshintergrund deutlich schlechter geworden ist. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen mit Migrationshintergrund verfügt über eine eingeschränkte Lesekompetenz.

Laut dem OECD-Vizegeneralsekretär Ludger Schuknecht ist es heute wichtiger denn je, dass Menschen über grundlegende Kompetenzen verfügen, um nicht ausgegrenzt zu werden. Die PISA-Ergebnisse zeigen, dass es dringend notwendig ist, alle Schülerinnen und Schüler angemessen zu fördern und ihnen die Fähigkeiten zu vermitteln, die sie benötigen, um in der modernen Informationsgesellschaft erfolgreich zu sein.

Weitere Studien zu Chancenungleichheit

Der IQB-Bildungstrend 2016 zeigt, dass zwischen 2011 und 2016 der Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft von Schülern und ihrer Kompetenzentwicklung unverändert geblieben ist oder sich sogar leicht verschlechtert hat. Auch bei der Wahl weiterführender Schulen gibt es Unterschiede. Schüler aus einem bildungsnahen Elternhaus haben bei vergleichbaren Fähigkeiten eine höhere Chance, aufs Gymnasium zu gehen, während Kinder aus bildungsfernen Familien benachteiligt sind.

Ein ähnliches Muster zeigt sich beim Hochschulbesuch (laut Bericht „Bildung in Deutschland 2018“): 79 Prozent der Kinder studieren, wenn die Eltern selbst einen Hochschulabschluss haben, während nur 24 Prozent der Kinder studieren, wenn die Eltern eine berufliche Ausbildung und kein Abitur haben.

2018 haben 75% der Jugendlichen ohne Abschluss und 40% der Jugendlichen mit Hauptschulabschluss keine vollqualifizierte Ausbildung begonnen. (Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2020. S.10)

2017 haben 52.685 junge Menschen die allgemeinbildenden Schulen ohne einen Abschluss verlassen. Das sind 5% aller Schüler*Innen. Dabei bleiben Jugendliche mit Migrationshintergrund doppelt so oft ohne Abschluss wie gleichaltrige Deutsche (Statistisches Bundesamt, 2019).

Bildungsarmut wird zu tatsächlicher Armut: Von den knapp 2,7 Millionen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Arbeitslosen haben ca. 468.000 (17%) keinen Schulabschluss und knapp 830.000 (31%) einen Hauptschulabschluss (Bundesagentur für Arbeit, 2020)

Diese Entwicklungen zeigen, dass es noch großen Nachholbedarf gibt, um Bildungsgleichheit zu erreichen. Sozial benachteiligte Kinder werden aufgrund ihrer Herkunft in ihrer schulischen Laufbahn benachteiligt – sei es bei Kompetenzen, der Wahl weiterführender Schulen oder dem Hochschulabschluss

Aktuelle Lage

Wie sieht es aktuell aus? Die Auswirkungen der Corona-Pandemie tröpfeln nur langsam in die Forschungslage.

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, dass der Distanzunterricht in Deutschland während der Pandemie zu einer Verschärfung der Bildungsungleichheit geführt hat. Insbesondere Kinder aus sozial benachteiligten Familien seien weniger gut auf den Fernunterricht vorbereitet gewesen und hätten seltener geeignete technische Ausstattung und Arbeitsbedingungen gehabt (vgl. Müller et al., 2021).

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Hier wird insbesondere darauf hingewiesen, dass Familien mit niedrigerem sozioökonomischen Status oft weniger Zeit und Ressourcen haben, um ihre Kinder beim Homeschooling zu unterstützen (vgl. Schwientek et al., 2021).

Eine weitere Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass die Schließung von Schulen und Kitas während der Pandemie vor allem für Kinder aus sozial benachteiligten Familien negative Auswirkungen hatte. Hier werden insbesondere Probleme wie mangelnde Sprachförderung, fehlende Betreuung und ein erhöhtes Armutsrisiko thematisiert (vgl. Bertelsmann-Stiftung, 2020).

Es gibt noch weitere Studien, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass die Corona-Pandemie die bestehenden Bildungsungleichheiten verstärkt hat.

Bildung Migrationshintergrund

Fazit zur aktuellen Situation in Deutschland

Die oben genannten Zahlen zeigen, dass im deutschen Schulsystem immer noch nicht-leistungsbezogene Faktoren einen starken Einfluss auf den Bildungserfolg von Schülerinnen haben. Die PISA-Studien von 2015 und 2018 haben erneut gezeigt, dass die Teilhabe an Bildung in Deutschland ungleich verteilt ist und der Zusammenhang zwischen den sozio-ökonomischen Merkmalen der Familie und den Schulleistungen der Lernenden in Deutschland sehr ausgeprägt ist.

Im Vergleich beispielsweise zu Kanada ist dieser Zusammenhang in Deutschland viel stärker ausgeprägt. Obwohl die Unterschiede in den Schulleistungen der Schülerinnen mit unterschiedlichem sozio-ökonomischem Hintergrund etwas geringer sind als bei der ersten PISA-Studie im Jahr 2000, bleibt die mangelnde Chancengerechtigkeit im deutschen Schulsystem die größte bildungspolitische Herausforderung.

Die Mechanismen, die zu dieser Chancenungleichheit führen, sind sehr komplex. Ein großer Einflussfaktor ist die selektive Ausgestaltung des deutschen Schulsystems. Solga (2008) spricht in diesem Zusammenhang von „selbsterfüllenden Prophezeiungen“. Die Bildungsaspirationen von Kindern und Eltern sowie die Bildungserwartungen von Lehrern werden in festgelegte Bildungslaufbahnen kanalisiert und die Lehrpläne werden entsprechend angepasst. Schülerinnen in Deutschland werden bereits in der Grundschule in ihrem Leistungspotenzial eingeschätzt und dann ab der 5. Klasse (in einigen Bundesländern ab der 7. Klasse) verschiedenen Schultypen zugeordnet. Diese Übergangsempfehlung, die in einigen Bundesländern verbindlich und in anderen eine Richtschnur für die Entscheidung der Eltern ist, beeinflusst die Bildungsbiografie und die Bildungschancen der jeweiligen Schülerinnen erheblich.

Besonders problematisch ist, dass die Einschätzung des Leistungspotenzials je nach sozio-ökonomischem Hintergrund sowohl von den Lehrkräften als auch von den Eltern variiert. Dies beeinflusst die Übergangsempfehlung und die Wahl der weiterführenden Schule. Akademikerkinder haben eine 3,5-mal höhere Chance auf eine Gymnasialempfehlung, unabhängig von ihren Kompetenzen und Leistungen. Hinter dem selektiven Schulsystem steht die Ansicht, homogene Lerngruppen seien pädagogisch sinnvoller für die Leistungsentwicklung der Schülerinnen als heterogene. Dieser Glaube ist jedoch häufig widerlegt worden und produziert vielfältige Exklusionsmechanismen, auch auf der Ebene der einzelnen Schule. Viele Schülerinnen können aufgrund persönlicher Merkmale nicht adäquat am Bildungsangebot teilnehmen und werden von der Teilhabe an sozialen und Bildungsprozessen ausgeschlossen. Dadurch können sie ihr Potenzial nicht entfalten, weder für sich selbst noch für die Gemeinschaft.

Persönliche Erfahrung als Lehrkraft

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Na, kommt dir das bekannt vor? Falls du den Artikel 3 GG nicht direkt erkennst, ist das vielleicht auch ein Zeichen der Bildungsproblematik in Deutschland. Spaß beiseite:

In meiner Arbeit als Teach First Fellow an einer Hauptschule in Stuttgart bin ich natürlich subjektiv beeinflusst, aber genau darum soll es in diesem Absatz gehen.

Denn: Das Problem ist subjektiv gigantisch. Vor allem an Hauptschulen sehen 60% der Lehrer*innen, dass die Kinder und Jugendlichen es heute schwerer haben als früher im Bezug auf Bildungschancen – deutlich schlechter als ihre Kollegen in anderen Schulen.

Bildungschance Deutschland

Ich betreue vor allem Jugendliche ab der 8ten Klasse. Und die Diversität der Schüler*innen ist beeindruckend. In einer Klasse sind Jugendliche aus über 10 Nationen mit sehr unterschiedlichen Kompetenz- und Wissensständen. Einerseits ist es natürlich wünschenswert, eine heterogene Gruppe von Schülerinnen und Schülern zu haben, da dies das soziale Lernen und die Zusammenarbeit fördern kann. Allerdings kann es auch zu großen Schwierigkeiten führen, wenn die Schülerinnen und Schüler sehr unterschiedliche Leistungsstände aufweisen.

Wenn die Unterschiede zu groß sind, ist es schwierig, den Unterricht so zu gestalten, dass er für alle Schülerinnen und Schüler angemessen ist. Diejenigen, die bereits über ein hohes Wissen und Kompetenzen verfügen, könnten sich langweilen und desinteressiert sein, während diejenigen, die noch nicht so weit sind, überfordert und demotiviert werden können.

Es kann auch schwierig sein, die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, da jeder unterschiedliche Bedürfnisse hat und auf unterschiedliche Weise lernen kann. Eine Lehrkraft kann nicht immer allen gerecht werden und muss möglicherweise Prioritäten setzen.

Allerdings ist dies nicht immer einfach und es braucht viel Zeit und Ressourcen, um einen differenzierten Unterricht anzubieten. Eine weitere Lösungsmöglichkeit könnte darin bestehen, die Schülerinnen und Schüler in homogenere Gruppen zu unterteilen, so dass sie besser auf ihre individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten abgestimmt werden können. Allerdings birgt auch dies seine eigenen Herausforderungen, wie beispielsweise der Lehrkraftmangel.

Ich beobachte täglich, dass Schülerinnen und Schüler aus sozial benachteiligten Familien oft weniger Unterstützung und Ressourcen zu Hause haben, um sich auf den Unterricht vorzubereiten. Viele haben auch weniger Zugang zu Freizeitmöglichkeiten oder Bildungsangeboten außerhalb der Schule. Dadurch haben sie oft Schwierigkeiten, im Unterricht mitzukommen und gute Leistungen zu erzielen. Auch die Motivation kann darunter leiden.

Besonders problematisch wird es, wenn Schülerinnen und Schüler aus zugewanderten Familien kommen. Oft haben sie noch zusätzliche Herausforderungen wie Sprachbarrieren oder kulturelle Unterschiede zu bewältigen. Es kann auch sein, dass sie aufgrund ihres Migrationshintergrunds mit Vorurteilen und Diskriminierung konfrontiert werden, was ihr Selbstbewusstsein und ihre Motivation beeinträchtigen kann.

Ich versuche als Lehrkraft, diese Schwierigkeiten durch zusätzliche Unterstützung und Fördermaßnahmen auszugleichen. Zum Beispiel gebe ich Nachhilfe oder arbeite mit Schülerinnen und Schülern an ihren individuellen Lernzielen. Ich versuche auch, eine positive Lernumgebung zu schaffen, in der alle Schülerinnen und Schüler willkommen sind und sich wohl fühlen können. Dennoch ist es leider oft schwierig, die strukturellen Ungleichheiten vollständig auszugleichen. Es braucht daher auch politische Maßnahmen, um Bildungsungerechtigkeit langfristig zu bekämpfen.

 

Warum mich das wütend macht

Als Akademiker aus einer Arbeiterfamilie macht mich das Thema Bildungsungerechtigkeit in Deutschland sehr wütend und frustriert.

Ich habe persönlich erfahren, wie schwierig es sein kann, als Kind aus einer sozial benachteiligten Familie eine akademische Laufbahn einzuschlagen. Meine Eltern hatten nicht die Möglichkeit, mir bei den Hausaufgaben oder bei der Prüfungsvorbereitung zu helfen, da sie selbst keine höhere Bildung genossen hatten.

Auch der finanzielle Aspekt spielte eine große Rolle: Es gab Zeiten, in denen wir uns kaum Schulbücher leisten konnten oder in denen ich auf Dinge wie Nachhilfe oder zusätzliche Bildungsangebote verzichten musste

Deshalb ist es für mich persönlich eine Herzensangelegenheit, mich gegen Bildungsungerechtigkeit in Deutschland einzusetzen. Ich glaube, dass jeder Mensch das Recht auf eine gute Bildung hat, unabhängig von seiner sozialen Herkunft. Denn nur so können wir als Gesellschaft wirklich Chancengleichheit erreichen.

Es macht mich wütend, wenn ich sehe, dass Bildungsungleichheit nach wie vor existiert und dass diejenigen, die es am meisten brauchen, oft nicht die Unterstützung erhalten, die sie benötigen. Wenn Kinder aus sozial benachteiligten Familien schlechtere Schulnoten haben oder weniger häufig eine höhere Bildung erreichen, liegt das oft nicht an ihrer Intelligenz oder ihrem Potenzial, sondern an strukturellen Ungleichheiten und fehlender Unterstützung.

Durch meine Vergangenheit ist es für mich ein besonderes Anliegen, dass auch Kinder und Jugendliche aus ähnlichen Verhältnissen die Möglichkeit haben, ihre Talente und Fähigkeiten zu entfalten und ihre Potenziale auszuschöpfen. Denn ich glaube, dass eine gute Bildung der Schlüssel für ein erfolgreiches und erfülltes Leben ist und dass sie jedem Menschen zugänglich sein sollte.

Deswegen arbeite ich als Teach First Fellow an einer benachteiligten Schule. Deswegen mache ich eine wirtschaftliche Auszeit. Und deswegen schreibe ich diesen Artikel.

Quellen

Nico Teach4U Profile Picture

Über mich

Bildungsungerechtigkeit ist eine Gefahr für unser Land. Sowohl für den sozialen Frieden, aber auch für den wirtschaftlichen Standort Deutschland. Unsere Ressource steckt schon lange nicht mehr im Boden, sondern in den Köpfen der Menschen.

Immer mehr Menschen werden hier jedoch ausgeschlossen.

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